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Tom Torns Biografie



Das Leben Tom Torns

Thomas Griffith Torn III.

Geboren am 26.08.1937 in Brooklyn, New York, Sohn von Edwin Torn und Selma Torn. Der Vater war Journalist, die Mutter versuchte sich als Malerin. Ihre Bilder befinden sich heute im Marvin Dobb Museum in Brooklyn.

Torn fühlte sich früh zum Schreiben berufen. Er wurde von seinem Lehrer unterstützt. Seine ersten Arbeiten reichte er bei diversen Magazinen ein. Nachdem fast alle abgelehnt wurden, versuchte er sich als Journalist. Landete bei einem Aquarienmagazin. Erste Ehe mit Doris Bligh. Die Ehe wurde bereits nach drei Wochen annulliert. Danach heiratete er die Buchhaltern Maggie Naisen. Die Ehe wurde ebenfalls nach vier Wochen annulliert.

Er ließ sich von seinem Vater finanziell unterstützen und arbeitete an seinem ersten Roman „Calling Wilde“ (dt. "Jenseitsmusik"). Er brach die Arbeiten an dem Roman immer wieder ab. Bekanntschaften mit William Burroughs und Norman Mailer. Der Legende nach soll er mit Norman Mailer eine Schlägerei gehabt haben, die klären sollte, wer von beiden der bessere Autor sei. Torn soll den Kampf gewonnen haben. Mailer wurde berühmt.

Torn schlug sich eine Zeitlang als Buchmacher durch. Er soll auch eine Privatdetektei gehabt haben. Torn gilt bis heute als Waffennarr. Er wählt überzeugt republikanisch und fühlt sich im Katholizismus beheimatet.

Der Erfolg für ihn kam 1970 mit der Veröffentlichung von „Jenseitsmusik“. Der Roman wurde in Auszügen im „New Yorker“ vorab gedruckt.

Der Starkritiker Gilbert McNeal schrieb 1970 über „Jenseitsmusik“: „Ein ausgefeiltes Stück Literatur, hart in der Darstellung und ehrlich bis zur Schmerzgrenze.“ Der Roman erhielt den Mountain-Sinclair-Literaturpreis.

Torn soll vorübergehend in Big Sur gelebt haben. Die Beat-Autoren waren für ihn „Schlappschwänze“. Über Kerouac soll er gesagt haben: „Lächerliche Nummer. Eine Tunte. Mehr nicht.“

Tom Torn lebt in Brooklyn. Auf Deutsch ist gerade sein neuer Roman “Der gute Polizist” ( Originaltitel "Good Cop") erschienen.



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